Innsbruck

Innsbruck

The Museum im Zeughaus presents itself as a house of Tyrolean cultural history. In chronological order, visitors are taken on a journey through the history of the region, which starts with prehistoric finds and then leads through illustratively presented chapters such as silver mining, salt extraction, the Tyrolean rebellion of 1809, tourism and the two World Wars: The former weapons depot of Emperor Maximilian I today houses a permanent exhibition on the cultural history of Tyrol. In the historic ambience of the over 500 year old building, important sections of the museum address archaeology, silver mining, salt extraction, tourism and the World Wars. By the way, the German word “Zeug” is now used in the sense of “stuff”, but used to mean “equipment”, or “utensils”.
Zeughausgasse 1
Innsbruck Autriche
9h-17h
Der Weg ins Museum
Wie findet man den Weg ins Museum? Das Museum wurde damals außerhalb des Stadtzentrums gebaut, da es explosive Materialien lagerte. Heutzutage wird die Lage als Hindernis wahrgenommen, da es nicht im Herzen der Stadt liegt und somit von potentiellen Besuchern und Einheimischen oft vergessen wird.
Wie kann das Museum sich seinen Platz zurück in das Bewusstsein der Einheimischen erobern und für Touristen wieder sichtbar werden? Wie kann die Bekanntheit gesteigert werden? Wie kann der Weg ins Museum gestaltet sein, sodass der Weg ins Museum leichter gefunden wird.
Die Gestaltung des Innenhofs
Ein besonderes Merkmal des Museums ist der große Innenhof. Dieser Innenhof wird im Sommer (nach Sonnenuntergang) als Freiluftkino genutzt.
Wie könnte dieser Innenhof noch genutzt werden, untertags oder in den anderen Jahreszeiten? Wie kann er die Besucher abholen, einen Vorgeschmack auf die Ausstellung werden und somit Teil des Besuchererlebnisses? Welche Elemente zum Angreifen, Fühlen und Sehen braucht der Besucher, um diesen neugierig zu machen?
Die Gestaltung des Innenhofs führt den Besucher von seiner Ankunft am Museum bis zur Ausstellung.
Die Geschichte der Geschichte
Nur wenige kennen die Geschichte des Museumsgebäudes. Was war der ursprüngliche Zweck des Gebäudes? Wer hat es gebaut? Warum wurde genau dieser Platz für das Gebäude ausgewählt?
Wie kann die Geschichte des Museums den Besuchern erzählt werden? Wie wird diese Kindern und Erwachsenen spannend näher gebracht? Wie könnte man auch das Gebäude selbst involvieren?
Das Museum erwacht
Beim Besuch des Museums fallen dem Betrachter unterschiedliche Objekte ins Auge, die er näher betrachtet. Der Besucher liest die Information und geht weiter.
Wie kann die Geschichte der Objekte dem Besucher in einer lebendigen Art und Weise näher gebracht werden, sodass Informationen zu Wissen werden und der Besuch zu einem Lernerlebnis. Welche Mittel könnten helfen, um eine Ausstellung interaktiver zu machen.
Die Objekte gehen in einen Dialog mit dem Besucher und das Museum wird zum Leben erweckt.
Für alle
Wie sieht das Museum aus, das auch 25-40 Jährige anzieht? Welche Elemente braucht es, um diese Zielgruppe anzusprechen? Wie kann man diese erreichen mit der Anpassung der Vermittlungsart ohne allerdings die Inhalte der Ausstellung zu verändern.
Der Museumsbesuch wird zum Erlebnis.
Die Arbeit im Museum
Wer an die Arbeit im Museum denkt, sieht oft das Bild eines Restaurators, der gerade eine Skulptur ausbessert. Doch wer weiß schon über die ganzen anderen Aufgaben im Museum Bescheid?
Wie können diese Aufgaben sichtbar gemacht und für den Besucher dargestellt werden? In welchem Umfang und mit welchen Mitteln werden sie dem Besucher näher gebracht?

Museum side

Dr. Claudia Sporer-Heisc.sporer@tiroler-landesmuseen.at
Kustodin der Historischen Sammlungen

Community side

Nina Schweigernina.schweiger@googlemail.com
Museomix AUT
Yvonne Neyerneyer.yvonne@gmx.at
Museomix AUT (Grafikerin)

Museomix Austria

Ziel des Vereins ist es, einen Raum zu schaffen, in dem im Vordergrund die Partizipation im Museum und allen Arten von kulturellen Orten und Einrichtungen steht. Es geht darum gemeinsam Ideen und neue Ansätze zu finden, wie kulturelle Inhalte vermittelt werden können, diese in Prototypen darzustellen und eine Community um diese Themen herum aufzubauen. Die gemeinsame Entwicklung und der Austausch der Ideen sind die Basis unserer Aktivität und geht über die Grenzen der Einrichtungen hinaus.

Die erste Veranstaltung von Museomix Austria findet im Zeughaus in Innsbruck im November 2017 statt und wir freuen uns darauf eine lebendige und vielfältige Community in Österreich aufzubauen.

Für weitere Fragen und Interesse am Konzept und der Veranstaltung freuen wir uns auf eure Kontaktaufnahme.

Kontakt: museomixaut@gmail.com

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